Ostthüringer Drachen- und Gleitschirmfliegerverein Saalfeld e.V.
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Vereinsausflug

Die Faszination des Gleitschirmes liegt im Simplen:
Aufziehübungen in Altenbeuthen

Bodenhandling mit dem Gleitschirm

  • Er ist das kleinste,
  • leichteste und
  • billigste Fluggerät
  • mit der einfachsten Handhabung.
  • Fliegen wie mit eigenen Flügeln
  • ohne zeitraubende Vorbereitung
  • ohne komplizierte Technik
  • ohne Transportprobleme
  • ohne fremde Hilfe möglich

Damit ist der Traum vom Fliegen für (fast) jeden greifbar geworden. Genau das trägt aber auch zum zweifelhaften Ruf dieser Sportart bei. Weil viele fliegen, werden auch viele Verletzungen verzeichnet, und die einfache Handhabung lockt Sportler an den Himmel, die für die Ausübung dieses Sportes ungeeignet erscheinen.

Analysen zeigen:
Das Unfallrisiko beim Gleitschirmfliegen liegt vor allem beim Piloten. Moderne Schirme sind gutmütig und leicht zu steuern. Rettungsschirm und stoßdämpfende Protektoren helfen Verletzungen zu vermeiden. Und die Ausbildung durch Flugschulen ermöglicht heute jedem ambitionierten Gleitschirm-Flieger, sich ausgiebig mit dem Element Luft vertraut zu machen. Wer all diese Maßnahmen nutzt uns sich selbst nicht überschätzt, übt einen relativ sicheren Sport aus.

Das Verletzungsrisiko ist kalkulierbar geworden
Noch nie hat ein Fluggerät in so kurzer Zeit so viele Menschen in seinen Bann gezogen wie der Gleitschirm. Allein hier zu Lande gibt es über 30.000 aktive Piloten.
Die ersten gleit- und steuerfähigen Schirme wurden 1965 von Amerikanern entwickelt. So gab es bereits 1977 das “Parascending”, eine risikoärmere Alternative zum Deltasegeln und Fallschirmspringen. Als 1985 die Geräte so gut waren, dass aus waghalsigen Sinkflügen halbwegs sichere Gleitflüge wurden, erfreute sich das “Paragleiten” bald zunehmender Beliebtheit , zunächst im alpinen Bereich und durch die Möglichkeit des Windenschlepps, auch im Flachland. Moderne Geräte ermöglichen es heute, Strecken von mehreren hundert Kilometern zurückzulegen, und sind bei entsprechend fliegerischem Können auf den Punkt genau zu landen.

Sicherheit deutlich verbessert
Seit den Anfängen kam es zu gravierenden Verbesserungen hinsichtlich der aktiven und passiven Sicherheit. So sind zum Beispiel die Rückenverletzungen deutlich zurückgegangen. Das Mitführen eines Rettungsfallschirms bei Flügen über 50 Metern ist in Deutschland und in vielen anderen Ländern inzwischen gesetzlich vorgeschrieben. Knöchelübergreifendes, stoßdämpfendes Schuhwerk und Schutzhelm haben sich durchgesetzt, moderne Rückenprotektoren sind Pflicht geworden.
Hinzu kommt der Trend zu immer gutmütigeren Fluggeräten und die erweiterte Ausbildung der Piloten bis zum Erwerb des Luftfahrscheins.

  • Gerätekunde,
  • Aerodynamik,
  • Luftrecht und
  • Wetterkunde
    muss heute jeder Gleitschirmflieger beherrschen, wenn er den Flugschein erwerben will.

Sicherheitstraining
Immer mehr Piloten nutzen auch freiwillig das Angebot von Sicherheits- und Performancetrainings nach der Ausbildung. Hier wird aktives Fliegen unter Anleitung über Wasser geübt. Der Pilot lernt in Gefahrensituationen effizient zu reagieren. Besondere Betonung erfahren dabei sogenannte “Abstiegshilfen”, Flugmanöver zum Höhenabbau bei gefährlichen Wettersituationen.

Interesse
Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, dann melde Dich bei einer Flugschule Deines Vertrauens an. Sie wird Dich Schritt für Schritt mit diesem Thema vertraut machen und Dich zum schönsten Hobby der Welt führen. Wer einmal von dem Flugvirus infiziert ist, kann einfach nicht mehr los lassen. Es gilt nur, die Angst vorm Unbekannten zu überwinden.

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